„Ich hab ein Hüglein im Polenland“ oder „Der Spuk persönlich


Lieder, Texte und Chansons aus den Weltkriegen
Carla Mantel, Kay Krause und Guido Solarek

Inmitten kriegsbegeisterter Soldaten zu Beginn des 1. Weltkriegs steht eine Frau am Bahnhof und klinkt sich nicht ein ins Jubelgeschrei der Masse. Sie ahnt, was kommen wird: Das „Hüglein im Polenland“ wird das Grab ihres gefallenen Geliebten werden. In dem Lied „Der Spuk persönlich“ von 1931 spottet Friedrich Holländer über Hitler. Das Publikum amüsiert sich und schätzt die vor ihnen liegende Gefahr des Nationalsozialismus völlig falsch ein.

In den Texten und Liedern aus dem 1. und 2. Weltkrieg klingt desorientierte Kriegsbegeisterung an, gefolgt von einer realistischen Erlebnisbeschreibung und einer sarkastisch-ironischen sowie kritischen Auseinandersetzung.
Die Lieder, Texte und Chansons von u.a. Thomas Mann, Georg Eisler, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Mascha Kaléko und Heinrich Böll werden von Kay Krause gesprochen, gesungen von Carla Mantel und am Flügel begleitet von Guido Solarek. Die drei Künstler arbeiten schon seit geraumer Zeit immer wieder auf inspirierende Weise zusammen und haben das Programm, erstmalig für den Verein „Literatur und Politik“ entworfen, weiter ausgearbeitet.
Eine literarisch-musikalische Vorstellung am Abend des Volkstrauertages, der unter die Haut geht, der ebenso unterhaltsam ist und durch humorvolle Texte und Lieder das Publikum nicht erstarren
lässt, sondern aufrüttelnd unterhält und leidenschaftlich für den Frieden plädiert.

Sonntag, 15. Nov. 2015, 17:00 Uhr in der Pauluskirche, Hafenstr. 124, Bremerhaven
Einlass: 16:30 Uhr
Veranstalter: Die Kulturkirche in der Pauluskirche, Foto Pauluskirche

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