„Waisen“ im Stadttheater


Mein persönlicher Eindruck zur Premiere „Waisen“ im Kleinen Haus von Regina Korte

80 Minuten spannende Unterhaltung! Dargestellt durch drei hervorragende Schauspieler, denen es von Anfang bis Ende gelungen ist, die Zuschauer zu fesseln. Ich bin tief in die Geschichte versunken und habe mich immer wieder gefragt, welche Emotionen bei mir in einer ähnlichen Situation Überhand gewinnen würden.
Eine Geschichte, die sehr berührt und zum Nachdenken anregt.
Sichern Sie sich noch heute Ihre Eintrittskarten, es gibt nicht viele Vorstellungstermine und die sind heiß begehrt…
Hier der Inhalt:Waisen Bild 2

Es soll ein romantischer Abend werden: Anja und Christian haben ihr Kind bei der Großmutter untergebracht, das Candlelight-Dinner steht bereits auf dem Tisch. Plötzlich taucht Tom, Anjas einziger Bruder, blutüberströmt an der Haustür auf. Er habe einem Mann geholfen, der bei einer Messerstecherei verletzt worden sei. Mehr als wirre Informationsfetzen lassen sich nicht aus ihm herausbekommen. Seit ihre Eltern starben, fühlt sich Anja für Tom verantwortlich. Sie setzt ihren Mann moralisch unter Druck, um zu verhindern, dass dieser die Polizei ruft. Denn Tom ist vorbestraft. Noch dazu verstrickt er sich nach und nach in Widersprüche. Der Konflikt ist scheinbar unlösbar. Wo hört familiäre Loyalität auf und wo fängt Komplizenschaft an?

«Waisen» ist ein Psychothriller über das Fremde im Eigenen. Der Schrecken und die Bedrohung kriechen nach und nach aus dem Privaten und der kleinstmöglichen sozialen Einheit – der Familie – heraus.
Besetzung:
Christian: Martin Bringmann
Anja: Mira Tscherne
Tom: Andreas Heinrich Kerbs